Eine TrueCrime-Story über den Serienkiller Rodney Alcala.
Schauspielerin Anna Kendrick gibt mit „The Dating Game Killer“ ihr Regiedebüt. 

Homevideo-VÖ: 14. November 2024

Story:

Im Los Angeles der 1970er Jahre bemüht sich Cheryl Bradshaw (Anna Kendrick) als aufstrebende Schauspielerin Fuß zu fassen, bisher jedoch mit wenig Erfolg. Auf Rat ihrer Agentin nimmt sie als Bachelorette an der beliebten TV-Show „The Dating Game“ teil, um ihre Karriere anzukurbeln. Als dort drei Kandidaten um ein Date mit ihr konkurrieren, sticht dabei Rodney Alcala (Daniel Zovatto) mit seiner charismatischen Art besonders hervor. Doch sie ahnt nicht, dass hinter seiner charmanten Fassade eine tödliche Gefahr lauert – ein psychopathischer Serienmörder.

Daten zum Film:

TrueCrime-Thriller
USA, 2023
mit Anna Kendrick, Tony Hale, Jedidiah Goodacre, etc.
Freigabe ab 12 Jahren
Laufzeit: Ca. 95 Minuten
EuroVideo
OT: „Woman of the Hour“

* Ich bin mir nicht sicher, ob es nicht doch besser ein Film ab 16 Jahren sein sollte. Es geht um eine echte Story und einen Serienkiller.

Die Darsteller:
Anna Kendrick: Cheryl Bradshaw
Tony Hale: Ed Burke
Daniel Zovatto: Rodney Alcala
Nicolette Robinson: Laura

Sharks Filmreview

Die Zukunft in einem Film? Nein, wohl eher Möchtegern SciFi-Stoff mit ein paar belanglosen Horrorsegmenten. Alles nicht super schlecht, aber auch irgendwie gar nicht gut. Die Schauspieler sind mir während der gesamten Vorstellung ziemlich egal und wenn überhaupt, dann finde ich noch Lukita Maxwell als Iris einigermaßen akzeptabel. Mit dabei ist immerhin John Cho, der in neueren Star Trek Filmen den Hikaru Sulu spielte. Die Geschichte rund um die künstliche Intelligenz AIA wirkte sehr hölzern und eher lieblos runtergedreht. Jede kleine Spannung wurde kurz darauf wieder durch eine weitere unwichtige Szene zerstört. Zum Glück kam dann das Ende recht plötzlich und der „Spuk“ hatte ein vermeintliches Ende. Bitte keine Fortsetzung und nur Anschauen, wenn ihr zu viel Zeit habt.

Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass diese Darstellung mit der Zukunft so viel zu tun hat, wie das Sandmännchen mit dem römischen Reich. Vielleicht hätte man sogar aus dem Stoff was Gutes machen können, aber Jason Blum und Team haben ja leider in der letzten Zeit kein so richtig gutes Händchen in der Umsetzung. In Sachen Horror habe ich, trotz eingebauter Jump-Scares, keinen einzigen Moment des Erschreckens gehabt und Spannung kam nie wirklich auf. Zudem bleiben am Ende noch einige Fragen unbeantwortet.

Einzelbewertung:
Story: 7/10
Drehbuch/Dramaturgie: 7/10
Darsteller/Casting: 7/10
Hauptdarsteller (Wirkung): 7/10
Nebendarsteller (Wirkung): 6/10
Schauplätze/Ausstattung: 6/10
Sprache/Dialoge: 6/10
Schnitt/Kamera: 7/10
Musik: 5/10
Kostüm: 7/10
Make-Up/Effects: 6/10
Unterhaltungswert: 7/10
Thrill-Faktor: 6/10

Gesamtwertung: 6,5 / 10

Nicht in der Gesamtwertung enthalten:
Filmtitel:  7 / 10
Synchronisation: 9 /10

Text: The Shark, EuroVideo
Fotos:  © EuroVideo
Daten/Infos: Wikipedia, EuroVideo
Video: YouTube – Channel: MovieShark /Copyright: EuroVideo

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