
Mel Gibsons neue Regiearbeit „Flight Risk“ ist ein Thriller mit vielen Twists! In der Hauptrolle ist Mark Wahlberg.
Kinostart: 20. Februar 2025
Story:
Polizistin Madolyn (Michelle Dockery) hat eine geheime Mission: Sie soll den Buchhalter Winston (Topher Grace) aufspüren, der sich aus Angst vor der Mafia nach Alaska abgesetzt hat, und ihn schnellstmöglich mit einer gecharterten Cessna zurück nach New York bringen. Dort muss er als Kronzeuge vor Gericht gegen den mächtigen Mob-Boss Moretti aussagen. Doch hoch über den schneebedeckten Weiten des dünn besiedelten Bundesstaats, auf engstem Raum mit den beiden Fremden sitzt Madolyn plötzlich in der Falle, als sie vermutet, dass ausgerechnet der Pilot (Mark Wahlberg) nicht der ist, für den er sich ausgibt. Es beginnt ein erbitterter Kampf um Leben und Tod.
Daten zum Film:
Actionthriller
USA, 2024
u.a. Mark Wahlberg, Michelle Dockery, Topher Grace, etc.
Freigabe ab 12 Jahren
Laufzeit: Ca. 92 Minuten
TOBIS
OT: „Flight Risk“
* Die Freigabe ab 12 Jahren ist aus meiner Sicht in Ordnung
Darsteller und die Rollen:
Michelle Dockery: Air Marshal Madolyn Harris
Mark Wahlberg: Pilot Daryl Booth
Topher Grace: Winston
Leah Remini: Van Sant
Monib Abhat: Hasan
Paul Ben-Victor: Coleridge

Unter seiner Regie sind schon einige Kultfilme entstanden. Mit „Flight Risk“ liefert Hollywood-Star Mel Gibson nun einen Thriller und angelt sich Mark Wahlberg für eine der Hauptrollen. Da sich der Film die meiste Zeit innerhalb der kleinen Charter-Maschine abspielt und lässt hier kaum Spielraum für Ablenkung. Schauspielerische Leistung ist hier mehr denn ja gefragt! Und es funktioniert, denn alle drei Protagonisten sind auf Augenhöhe und agieren in ihren Rollen sehr gut. Neben Wahlberg sind das Michelle Dockery („Here“, „Downton Abbey“) und Topher Grace („Spider Man“, „Interstellar“). In einer Nebenrolle, aber immer schön wieder zu sehen ist Leah Remini („King of Queens“).
Gemischt mit ein paar zynischen und lockeren Sprüchen habe ich mich gut und spannende unterhalten lassen. Zwei Dinge habe ich dennoch zu kritisieren. Die Frisur von Mark Wahlberg als Daryl Booth ist wirklich kein Vergnügen und innerhalb der Stories gibt es mir ein paar unerwartete Twist zu viel. Manchmal wurde man gerade erst überrascht und direkt schließt sich eine neue Wendung an. Ich habe das vorherige aber noch nicht verarbeitet und schon geht’s in andere Richtung weiter. Make-Ups (bis auf die Frisur), Kostüm und Musik sind hier nicht sonderlich auffällig und in Sachen Special-Effects bin ich auch nur so mittelmäßig beeindruckt. Dennoch liefert Gibson hier perfektes, vermutlich allerdings ohne auf lange Sicht in Erinnerung zu bleiben. Ich nenne es mal: Unterhaltung für den Moment!
Einzelbewertung:
Story/Idee: 8/10
Drehbuch/Umsetzung: 7/10
Darsteller/Casting: 7/10
Hauptdarsteller (Wirkung): 7/10
Nebendarsteller (Wirkung): 7/10
Schauplätze/Ausstattung: 6/10
Sprache/Dialoge: 6/10
Schnitt/Kamera: 6/10
Musik: 6/10
Kostüm: 6/10
Make-Up/Effects: 6/10
Unterhaltungswert: 7/10
Thrill-Faktor: 7/10
Gesamtwertung: 6,6 / 10
Nicht in der Gesamtwertung enthalten:
Filmtitel: 6/10 (ist ok, aber nicht so richtig treffen – finde ich zumindest)
Synchronisation: 9/10