
Die Zukunft der Menschheit ist die künstliche Intelligenz! Zumindest, wenn man nach der Story von „Afraid“ und den Machern Blumhouse geht. Eine arglose Familie wird in den Sog der AI gezogen und am Ende geht´s um Leben und Überleben.
Kinostart: 29. August 2024
Homevideo-VÖ: 14. November 2024
Story:
Wer wünscht sich nicht ein Haushaltsgerät, das alle lästigen Pflichten übernimmt? In AFRAID, dem neuen Thriller von Blumhouse Productions, der am 29. August 2024 in den deutschen Kinos startet, wird dieser Traum für Curtis (John Cho) und seine Familie wahr, als sie ausgewählt werden, den digitalen Familienassistenten AIA zu testen. Doch schnell stellt sich heraus, dass AIA ihre Aufgaben etwas zu ernst nimmt und dafür sorgt, dass niemand der Familie zu nah kommen kann.
Daten zum Film:
ScFi-Horror
USA, 2024
mit John Cho, Katherine Waterston, Havana Rose Liu, etc.
Freigabe ab 12 Jahren*
Laufzeit: Ca. 84 Minuten
Sony Pictures
OT: „Afraid“
* Auch wenn ab 12 Jahren sicherlich eine knappe Grenze ist, so stimme ich insgesamt zu. Sexuelle Inhalte werden nur kurz angerissen und echter Horror ist nicht vorhanden (siehe unten).
Die Darsteller:
John Cho: Curtis Pike
Katherine Waterston: Meredith Pike
Havana Rose Liu: Melody / AIA (Stimme)
Lukita Maxwell: Iris Pik
Wyatt Lindner: Preston Pike
Isaac Bae: Cal Pike
Bennett Curran: Sawyer
Keith Carradine: Marcus
David Dastmalchian: Lightning
Ashley Romans: Sam
Riki Lindhome: Maud
Greg Hill: Henry

Die Zukunft in einem Film? Nein, wohl eher Möchtegern SciFi-Stoff mit ein paar belanglosen Horrorsegmenten. Alles nicht super schlecht, aber auch irgendwie gar nicht gut. Die Schauspieler sind mir während der gesamten Vorstellung ziemlich egal und wenn überhaupt, dann finde ich noch Lukita Maxwell als Iris einigermaßen akzeptabel. Mit dabei ist immerhin John Cho, der in neueren Star Trek Filmen den Hikaru Sulu spielte. Die Geschichte rund um die künstliche Intelligenz AIA wirkte sehr hölzern und eher lieblos runtergedreht. Jede kleine Spannung wurde kurz darauf wieder durch eine weitere unwichtige Szene zerstört. Zum Glück kam dann das Ende recht plötzlich und der „Spuk“ hatte ein vermeintliches Ende. Bitte keine Fortsetzung und nur Anschauen, wenn ihr zu viel Zeit habt.
Auf jeden Fall bin ich mir sicher, dass diese Darstellung mit der Zukunft so viel zu tun hat, wie das Sandmännchen mit dem römischen Reich. Vielleicht hätte man sogar aus dem Stoff was Gutes machen können, aber Jason Blum und Team haben ja leider in der letzten Zeit kein so richtig gutes Händchen in der Umsetzung. In Sachen Horror habe ich, trotz eingebauter Jump-Scares, keinen einzigen Moment des Erschreckens gehabt und Spannung kam nie wirklich auf. Zudem bleiben am Ende noch einige Fragen unbeantwortet.
Einzelbewertung:
Story: 4/10
Drehbuch/Dramaturgie: 6/10
Darsteller/Casting: 6/10
Hauptdarsteller (Wirkung): 5/10
Nebendarsteller (Wirkung): 4/10
Schauplätze/Ausstattung: 4/10
Sprache/Dialoge: 4/10
Schnitt/Kamera: 6/10
Musik: 4/10
Kostüm: 4/10
Make-Up/Effects: 5/10
Unterhaltungswert: 5/10
Horror-Faktor: 6/10
Gesamtwertung: 4,9 / 10
Nicht in der Gesamtwertung enthalten:
Filmtitel: 2 / 10 (Hat nichts mit der Handlung zu tun, außer das in Afraid – AI steckt! – Einfallslos!)
Synchronisation: 7 /10